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Arabica & Robusta

Arabica und Robusta

Arabica & Robusta sind irgendwie verwandt, oder? Generell von Kaffee zu sprechen, bedeutet meist über die Früchte der Kaffeepflanze Coffee arabica zu sprechen. Beziehungsweise von deren Fruchtkernen. Aber dazu später mehr…

Arabica Kaffee wird in Mengen in Ländern zwischen dem südlichen und nördlichen Wendekreis angebaut und obwohl es ca 120 bekannte Arten der Gattung Kaffee gibt haben nur zwei davon eine Bedeutung zur Kaffeeherstellung erlangt: Die bereits erwähnte Coffea arabica und Coffea canephora – allgemein als „Robusta“ bekannt.

Robusta ist sowas wie eine allgemeine Bezeichnung für canephora und wurde im 19. Jahrhundert im damaligen belgisch-Kongo (heute Republik Kongo) entdeckt.

Der Name Robuste aus sozusagen Programm: diese Planzen wachsen in wesentlich leichter zu erreichenden und niedrigeren Höhenlagen, sind wesentlich widerstandsfähiger gegen Krankheiten und auch leichter zu kultivieren. Damit war einem wirtschaftlichen Anbau in großer Menge nichts mehr in den Weg gelegt.

Leider sind mit diesen Vorzügen auch gravierende Nachteile untrennbar verbunden: er schmeckt nicht besonders gut!

Robusta wird wie eine hässliche Schwester von Arabica behandelt

James Hoffmann

Ich persönlich glaube, dass es zwar wirklich scheußlich schmeckende Robusta gibt, mir aber ein guter Robusta lieber ist als irgend ein schlechter Arabica. Das beste Beispiel ist unser solo Robusta, der exzellente All Round Qualitäten hat und aus unserer Siebträgermaschine nicht mehr weg zu denken ist!

Auf Grund der Einschätzung als eher schrecklichen Kaffee kommt es natürlich zur logischen Konsequenz: ein niederer Handelswert und die Verarbeitung zu minderwertigen Produkten, in diesem Fall Löskaffee. Mag auch einer der Vorteile des Robustas sein, dass er wesentlich mehr Koffein enthält als seine schöne Schwester, ist trotzdem der Preis über dem Geschmack das entscheidende Argument bei den Hersteller von Massenware.

Aus diesem und noch anderen Gründen ist der Weltproduktionsanteil von Robusta bei circa 40% und im Steigen begriffen. der Anstieg hängt auch mit kompensieren von Ernteverlusten beim empfindlicheren Arabica zusammen, wirkt sich aber im Ergebnis des Qualitätsverlust in Mischungen aus.

Wenn Kaffee immer annähernd gleich viel kostet, die teurere Komponente aber kontinuierlich im Preis steigt kann ja irgendetwas nicht stimmen, oder?

Kaffee im Allgemeinen

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